Umbau und Ausbau des Autobahndreiecks Düsseldorf Süd A46/A57

Lageplanausschnitt
Lageplanausschnitt

Aufwendiger Um-/Ausbau

Der 6-streifige Ausbau der A46 im Autobahndreieck (AD) Düsseldorf-Süd A46/A59 und der Umbau des AD Düsseldorf-Süd sind eine Maßnahme aus dem Programm zur kurz- und mittelfristigen Beseitigung von Stau- und Störungsstellen im Autobahnnetz.

Die Planung sieht dazu eine planfreie Lösung der kritischen Verflechtungsbereiche zwischen der Anschlussstelle Düsseldorf-Eller und dem AD Düsseldorf-Süd in beide Richtungen vor (siehe Lageplanausschnitt).

In Fahrtrichtung Wuppertal werden durch den Bau einer zusätzlichen Rampe und eines Kreuzungsbauwerks zwischen den beiden Rampen die Verkehre in Richtung Leverkusen und von der AS Düsseldorf-Eller in Richtung Wuppertal fahrend entflochten.

Auch in Fahrrichtung Neuss werden die Verkehre entflochten. Hierfür wird die vorhandene Rampe durch eine Stützwand aufgeweitet. Durch die Stützwand wird der Eingriff im Bereich des nördlich gelegenen Landschaftsschutzgebiets vermieden.

Zwischen dem Autobahndreieck und der Anschlussstelle Düsseldorf-Eller werden die Fahrbahnen auf 6 (in Richtung Neuss) bzw. 7 Fahrstreifen (in Richtung Wuppertal) ausgebaut.

Im gesamten Ausbaubereich wird aus Lärmschutzgründen ein offenporiger Asphalt mit entsprechend aufwendiger Linienentwässerung eingebaut.
Die gesamte Entwässerung wurde überplant. Es werden 2 neue Regenrückhaltebecken mit vor geschaltetem Leichtflüssigkeitsabscheider gebaut, um auch den Abfluss in den „Hühnergraben“ zu drosseln. Eine vorhandene Verrohrung eines Teilstücks des Hühnergrabens wird zurück gebaut und der Hühnergraben in diesem Teil renaturiert.

Im Zuge der Maßnahme werden auch sämtliche passiven Schutzeinrichtungen auf den aktuellen Stand der Technik bzw. Vorschriften gebracht. Auch die gesamt wegweisende Beschilderung wurde von IPL CONSULT neu geplant.



Projektdaten

Auftraggeber/Bauherr:
Regionalniederlassung Rhein-Berg, Außenstelle Köln

Leistungen:
- HOAI Leistungsphase 5 der Straßenplanung
- HOAI Leistungsphase 1-5 der Entwässerungsplanung einschl. der Ingenieurbauwerke/
Regenwasserbehandlungsanlage

Technische Daten:
Gesamtlänge: 2,2 km
Querschnitt: 6 + 7 Fahrstreifen
Kanalnetz: 4.000 m
Ingenieurbauwerke: 1 Brückenbauwerk, lichte Weite 11,50 m
Stützwand, L= 220 m, H = 4,40 m
Regenwasserbehandlungsanlage mit Regenrückhaltebecken und Leichtflüssigkeitsabscheider
Regenrückhaltebecken 1,
V = 400 m³
Regenrückhaltebecken 2,
V = 620 m³

Gesamtinvestition:
Herstellkosten: 26,0 Mio. €

Entwicklungszeitraum:
Planung: 2010 - 2012
Bauzeit: 2012 - 2014