Straßenneubauten im Stadtteil
Köln-Am Butzweilerhof

Freie Fahrt für tausende Kunden täglich

Ende Dezember 2008 konnte nach nur einjähriger Bauzeit die Eröffnung der neuen und ausgebauten Straßen zur Erschließung des Stadtteils Am Butzweilerhof gefeiert werden. Innerhalb dieser kurzen Zeit wurden ca. € 10 Mio. verbaut. Durch diese neuen Straßenverbindungen wird das an seine Leistungsfähigkeit angelangte Straßennetz rund um das Gewerbegebiet Am Butzweilerhof spürbar entlastet. Durch die Ansiedlung eines Möbelhauses werden insgesamt in dem Gewerbegebiet ca. 20.000 Fahrten pro Tag erwartet.

Die Gesamtmaßnahme bestand aus dem Ausbau der Butzweilerstraße (ca. 530 m) von 2 auf 4 Fahrstreifen, dem 3-streifigen Neubau der Alten Escher Straße (ca. 870 m), der Verlängerung der Von-Hünefeld-Straße (ca. 180 m), dem Ausbau/der Verbreiterung der Militärringstraße (L34) (ca. 750 m), dem Ausbau des Knotens Lindweilerweg, dem Ausbau der östlichen Rampe und der kompletten Verlegung der westlichen Rampe der Anschlussstelle Köln-Longerich (A57).

Besondere Beachtung bedarf der Verlegung der westlichen Rampe zur Autobahn. Hier konnte innerhalb eines Jahres mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW und dem Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW Einigkeit über deren Verlegung erzielt werden. Die Verlegung war aufgrund der sonst zu geringen Knotenpunktsabstände auf der Militärringstraße (L34) notwendig.

Für den Bau der Alte Escher Straße war die Verbreiterung eines Damms innerhalb einer ehemaligen Bauschuttdeponie erforderlich. Im Bereich der Straße mussten spezielle Abdichtungen vorgesehen werden, wobei darauf zu achten war, dass evtl. sich bildende Gas entweichen können.



Projektdaten

Bauherr/Auftraggeber:
Stadt Köln
Amt für Straßen und Verkehrstechnik

in Zusammenarbeit mit
Leistungen:
- HOAI Leistungsphasen 1 bis 5 der öffentlichen Straßen- und Kanalbaumaßnahmen
- Antrag für Fördermittel
- Koordination der vermessungstechnischen Grundlagenplanung
- Gesamtkoordination der Versorgung
- Verkehrsgutachten

Technische Daten:
Gesamtlänge: 2.300 m
Kanalnetz: 1.500 m

Gesamtinvestition:
Herstellkosten: ca. 10,0 Mio. €

Entwicklungszeitraum:
Planung: 2006 – 2007
Bauzeit: 2008