Stadtwaldviertel Köln-Junkersdorf
Konversion Kaserne Haelen

Von der tiefbautechnischen und infrastrukturellen Erschließung über die Bodensanierung bis hin zum Bau von Wohn- und Gewerbegebäuden

Im Jahre 1998 veräußerte das BVA-Köln die bereits von den belgischen Streitkräften geräumte Kasernenanlage an die Campus GmbH, Köln. Zusammen mit der Esser Planungsgesellschaft wurde ein V+E-Plan erarbeitet, der bereits im Jahre 2000 Rechtskraft erlangte.

Unmittelbar darauf wurde mit der tiefbautechnischen und infrastrukturellen Erschließung begonnen. Diese Arbeiten sind 2006 abgeschlossen worden.

Parallel zur Erschließung wurde der Gebäudeabbruch durchgeführt, die Flächen komplett geräumt, belastete Bodenpartien ausgetauscht, über den Kampfmittelräumdienst die Grundstücke untersucht und mit den Hochbauarbeiten begonnen.

Ein geringer Teil der Mannschaftsgebäude wurde erhalten und in Eigentumswohnungen umgewandelt. Auf dem ehemaligen Kasernengelände ist ein gelungener Mix an Einzel-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern entstanden. In den Randbereichen sind attraktive Bürogebäude entwickelt worden.

Der vormalige Exerzierplatz wurde zu einer Grünfläche mit darunter liegender Tiefgarage umgestaltet.

Da auf die Durchsetzung der vorgegebenen Gestaltung des Viertels großen Wert gelegt wurde, ist die Gesamtanlage als ein Vorzeigeprojekt innerhalb des Stadtgebietes von Köln anzusehen.


Projektdaten

Bauherr/Auftraggeber:
Campus Grundstücksgesellschaft mbH, Köln (ein Unternehmen der Sparkasse KölnBonn)
in Zusammenarbeit mit der
Stadt Köln und den
Stadtentwässerungsbetrieben Köln AöR

Leistungen:
- Mitwirken bei der V+E-Planentwicklung
- HOAI Leistungsphasen 1 bis 9 der öffentlichen Straßen- und Kanalbaumaßnahmen, Wasserbau und Gewässertechnik
- Koordination der vermessungstechnischen
Grundlagenplanung
- Gesamtkoordination der Versorgung
- Beleuchtungskonzept
- Verkehrsgutachten, signaltechnische
Berechnung/Ausführung
- örtliche Bauüberwachung
- Bauoberleitung
- Abrechnung
- Abnahme

Technische Daten:
Gesamtfläche: 14,2 ha
Straßenfläche: 18.000 m²
Kanalnetz: 2.200 m
Regenrückhalte-
stauraum: 2.700 m³

Gesamtinvestition:
Infrastruktur einschl. Abbruch und Verwertung ca. € 16 Mio

Entwicklungszeitraum:
Planungszeit: 1999 - 2003
Bauzeit: 2000 - 2006