Autobahndreieck Düsseldorf Süd

Projektdaten 

  • Gesamtlänge: 2.200 m 
  • Querschnitt: 6 + 7 Fahrstreifen 
  • Kanalnetz: 4.000 m 
  • Ingenieurbauwerke: 1 Brückenbauwerk, lichte Weite 11,50 m 
  • Stützwand, L= 220 m, H = 4,40 m 
  • Regenwasserbehandlungsanlage mit Regenrückhaltebecken und Leichtflüssigkeitsabscheider 
  • Regenrückhaltebecken 1, V = 400 m³ 
  • Regenrückhaltebecken 2, V = 620 m³ 

 

Leistungen 

  • Objektplanung Verkehrsanlagen Lph. 5 
  • Objektplanung Ingenieurbauwerke (Entwässerung) Lph. 1 bis 5 einschl. der Regenrückhaltebecken und der Regenwasserbehandlungsanlage 

 

Der 6-streifige Ausbau der A46 im Autobahndreieck (AD) Düsseldorf-Süd A46/A59 und der Umbau des AD Düsseldorf-Süd waren eine Maßnahme aus dem Programm zur kurz- und mittelfristigen Beseitigung von Stau- und Störungsstellen im Autobahnnetz.  

 

Die Planung sah dazu eine planfreie Lösung der kritischen Verflechtungsbereiche zwischen der Anschlussstelle (AS) Düsseldorf-Eller und dem AD Düsseldorf-Süd in beide Richtungen vor. In Fahrtrichtung Wuppertal wurden durch den Bau einer zusätzlichen Rampe und eines Kreuzungsbauwerks zwischen den beiden Rampen die Verkehre in Richtung Leverkusen und von der AS Düsseldorf-Eller in Richtung Wuppertal fahrend entflochten. 

 

Auch in Fahrrichtung Neuss wurden die Verkehrsströme entflochten. Zu diesem Zweck wurde die vorhandene Rampe durch den Bau einer zusätzlichen Stützwand erweitert. Die Stützwand ermöglich es, den Eingriff im Bereich des nördlich gelegenen Landschaftsschutzgebiets zu vermeiden. 

 

Zwischen dem Autobahndreieck und der AS Düsseldorf-Eller wurden die Fahrbahnen auf 6 (in Richtung Neuss) bzw. 7 Fahrstreifen in Richtung Wuppertal ausgebaut. 

 

Im gesamten Ausbaubereich wurde aus Lärmschutzgründen ein offenporiger Asphalt mit entsprechend aufwendiger Linienentwässerung eingebaut.  

 

Die gesamte Entwässerung wurde neu geplant. Es wurden 2 neue Regenrückhaltebecken mit vorgelagertem Leichtflüssigkeitsabscheider gebaut, um den Abfluss in den „Hühnergraben“ zu drosseln. Eine vorhandene Verrohrung eines Teilstücks des Hühnergrabens wurde zurückgebaut, und der Hühnergraben wurde in diesem Abschnitt renaturiert. 

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