Schubertquartier

Projektdaten

  • Gesamtfläche: 7,0 ha
  • Erschließungsstraßenlänge: ca. 670 m
  • Umbau 4-streifige Landesstraße: ca. 400 m
  • 1 Quartiersplätz
  • 2 Tiefbeete
  • 1 Retentionsfläche
  • Kanalnetz: ca. 190 m
  • Schächte: 6 Stück

 

Leistungen

  • Mitwirkung im Bauleitplanverfahren bei der Entwicklung des B-Plans
  • Entwässerungskonzept für wassersensible Stadtplanung und Straßenraumgestaltung
  • Betrachtung von Starkregenereignissen und Erarbeitung eines Starkregenkonzeptes
  • Objektplanung Verkehrsanlagen Lph. 1 bis 9
  • Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph. 1 bis 9
  • Örtliche Bauüberwachung für das Gesamtprojekt
  • Ablöseberechnung für die Landesstraße
  • Hydraulische Berechnung
  • Leitungstrassenkoordinierung
  • Überflutungsnachweis für die Gesamterschließung
  • Koordination der vermessungstechnischen Grundlagenplanung

 

Eine einzigartige Kombination aus Wohnen und Lernen in naturnaher Lage am Wald – und dabei gleichzeitig fußläufig zum Porzer Zentrum: Das ist das Schubertquartier. Neben 220 Wohneinheiten mit einer Kindertagesstätte im Norden des Plangebiets (Schuberthöfe) entsteht im Süden ein Gymnasium (Schubertcampus).

 

Aufgrund der langjährigen Erfahrung in der Begleitung von Bauleitplanverfahren war IPL CONSULT von Projektbeginn an eingebunden und stellte für die Auftraggeberin in den Bereichen der Erschließung einen wichtigen Ansprechpartner sowie Ratgeber dar.

 

Neben der Objektplanung der Verkehrsanlagen und der Entwässerungsanlagen war im Rahmen der wassersensiblen Stadtplanung auch die Betrachtung von Starkregenereignissen sowie die Festlegung von Retentionsflächen zur Zwischenspeicherung des Regenwassers die Fachexpertise von IPL CONSULT gefragt.

 

Das Plangebiet wird im Süden über eine Stichstraße von der L84 Kennedystraße erschlossen. Im Bereich des Schubertcampus besteht eine Wendemöglichkeit. Nördlich anschließend wird der Verkehr über eine Mischverkehrsfläche geleitet und endet an einem Quartiersplatz, der gleichzeitig als Retentionsfläche fungiert. Im Norden ist das Wohngebiet für Fußgänger und Radfahrer an die bestehende Bebauung angebunden.

 

Der vorhandene Knotenpunkt an der L84 Kennedystraße musste ausgebaut werden. An der 4-streifigen Landesstraße waren neue Abbiegespuren herzustellen. Des Weiteren waren die passiven Schutzeinrichtungen sowie die wegweisende Beschilderung zu erneuern. Mit dem Straßenbaulastträger war eine Verwaltungsvereinbarung zu schließen und eine Ablöseberechnung durchzuführen.

 

Im Erschließungsgebiet wird nur ein Schmutzwasserkanal hergestellt. Sämtliches Oberflächenwasser der Verkehrsanlagen wird über die entsprechenden Längs- und Querneigungen Versickerungsmulden oder Tiefbetten zugeführt. Die Tiefbeete versorgen die angrenzenden Baumscheiben mit Sickerwasser. 

 

Bei Starkregen fließt das Oberflächenwasser, sobald die Tiefbeete und Mulden überlaufen, in die Notflutflächen des Quartiersplatzes oder des östlich gelegenen Waldsaums. Die multifunktionale Nutzung des Quartiers Platzes für Starkregenereignisse wurde in enger Abstimmung mit dem Stadtplaner, dem Landschaftsarchitekten und dem Bodengutachter entwickelt.

 

Auch das unbelastete Niederschlagswasser der Privatflächen wird vor Ort versickert. Aufgrund der dichten Bebauung werden unterhalb der Tiefgaragen Versickerungsanlagen hergestellt.

 

Für jedes Baufeld wurde ein Überflutungsnachweis erstellt. Das Entwässerungskonzept wurde von IPL CONSULT gemäß DIN EN 1986-100 je Baufeld entwickelt. 

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